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Über uns: Der SBV-Film
Was ist eine Genossenschaft?

TV-Bericht (WDR)

Zur Geschichte der
SBV Solingen eG

Allgemein
Das Genossenschaftswesen entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts, als die erste Blütezeit der Industrie zur Landflucht führte.

Der Idee, den sozial Schwächeren fürsorglich „von oben zu helfen" stand das genossenschaftliche Konzept der Selbsthilfe gegenüber. Männer wie Hermann Schulze-Delitzsch (1803 – 1883) oder Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) hatten im 19. Jahrhundert bewiesen, dass es möglich war, die Lebensumstände des „vierten Standes" durch solidarische Zusammenschlüsse zu verbessern. Auf Grundlage ihrer Konzepte entstanden Konsum-, Produktions- und Kreditgenossenschaften, Wirtschaftsunternehmen der gesellschaftlich Benachteiligten.

Die Erfolgsgeschichte Genossenschaft als Film anschauen: Hier das Bewerbungsvideo der Deutschen Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft und der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft zur Genossenschaftsidee bei der UNESCO zum Download.

Auf dem Bausektor waren die Voraussetzungen aber schwieriger: Hier bedurfte es eines wesentlich größeren Kapitals – und die Genossen in spe waren arm. Daher erlebten Baugenossenschaften erst spät einen Aufschwung, als sich zwei wesentliche Rahmenbedingungen zu ihren Gunsten geändert hatten: zum einen erklärten sich die Landesversicherungsanstalten bereit, günstige Hypothekendarlehn für den gemeinnützigen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen, zum anderen trat 1889 ein neues Genossenschaftsgesetz in Kraft, das vor allem die beschränkte Haftung einführte. Bis dahin war jeder Genosse mit seinem gesamten Vermögen für Verluste der Genossenschaft haftbar, jetzt nur noch mit der Höhe seiner Einlagen.

Aus solchen Anfängen entwickelte sich ein gemeinnütziges Bauen, das in den 1920er Jahren und noch einmal nach dem 2. Weltkrieg Millionen Menschen ein Heim beschaffte. (…) weiter